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Fensehkonsum kann zu Übelkeit führen


27. September 2009

Ich hätte ja echt nicht gedacht, dass mir vor Schließen der Wahllokale doch noch etwas so aufstößt, dass ich dazu etwas schreiben muss. Ich hatte gestern Abend noch einen Ausschnitt aus der “TV Total Bundestagswahl 2009″ gesehen, der inzwischen leider nicht mehr auf Youtube vorhanden ist:

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Klarmachen zum Ändern …


26. September 2009

… denn morgen ist Bundestagswahl.

Du bist Nicht-Wähler? Dann lies diesen offenen Brief oder lass ihn dir vorlesen.

Du willst CDU/CSU wählen? Dann lies warum diese nicht wählen sollte.

Du willst SPD, FDP, Grüne oder Linke wählen? Dann lies, warum man diese Entscheidung nochmal überdenken sollte.

Du glaubst, eine Stimme an die Piraten wäre eine verlorene Stimme? Dann lies, warum dem nicht so ist.

Wie dem auch sei und wen immer du wählst: Hauptsache du gehst wählen!

HAZ erwähnt die Piraten


21. September 2009

Im Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) zum Besuch Zensursulas am Samstag in Hannover ist auch Piratenpartei erwähnt. Sogar nicht nur irgendwo im Text, sondern direkt in der Überschrift und im Teaser. :) Wobei der uninformierte Leser vielleicht nicht den besten Eindruck von den Piraten kriegt: Das von vielen getragene Schwarz gäbe ihnen “uniformen und sektenhaften Anstrich”. :( In so fern war der Vorschlag über andere T-Shirt-Farben nachzudenken auf dem Stammtisch letzten Samstag (auch in Hannover) wohl ganz vernünftig.

Einen kleinen Bericht über Samstag mit Fotos hatte ich bereits verfasst.

Zensursula am Lindener Markt in Hannover


19. September 2009

Gestern war ich zum ersten Mal bei einem Piratenstammtisch (in Hannover). Hat mir gut gefallen und die Leute dort waren mir durchweg sympathisch. Zwei alte Jahrgangskameraden habe ich dort dann auch noch getroffen.

Angeregt durch den Stammtisch gestern Abend bin ich heute dann tatsächlich selbst politisch aktiv geworden. Heute Vormittag hat nämlich unsere allseits beliebte Ursula von der Leyen einen Spaziergang über den Lindener Markt in Hannover gemacht. Dort habe ich natürlich auch einige andere Piraten, aber auch mindestens einen Nicht-Pirat, getroffen. Diese haben sich dann mit ihren Protestschildern an Zensursulas Fersen geheftet und konnten es zahlenmäßig mit den CDU-Leuten dort locker aufnehmen.

Allerdings war die Polizei nicht unserer Ansicht, dass es sich um eine (zulässige) spontane Demonstration handelt, sondern um eine unangemeldete Demonstration und hat von einigen die Personalien aufgenommen. So wird dann die Jugend, die erstmals richtig politisch aktiv ist, gleich wieder abgeschreckt. :(

Natürlich gibt es unten auch ein paar Fotos. Weil ich mir nicht sicher war, wie das mit dem Recht am eigenen Bild aussieht, habe ich sicherheitshalber mal alle erkennbaren Gesichter verpixelt.

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Ein schwarzer Tag :(


10. Juli 2009

Eigentlich wollte ich in diesem Blog nie großartig über politische Themen schreiben und meine politische Einstellung sollte weitestgehend meine Privatsache bleiben. Ich hatte zwar schon ein paar Beiträge mit politischem Bezug gepostet, aber womöglich werde ich mit politischen Themen in Zukunft weitaus weniger zurückhaltend sein (wie man sicherlich auch bereits an dem Banner oben rechts sieht). Auslöser ist, dass der Bundesrat das “Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen” abgenickt hat, wie ich gerade eben bei heise.de gelesen habe.

Es wurde bereits viel darüber diskutiert, aber da anscheinend doch noch eine Menge Aufklärung nötig ist, hier noch mal, die in meinen Augen wichtigsten, Kritikpunkte:

  • Mit diesem Gesetz wird eine Zensur des Internets eingeführt.
  • Diese Zensur ist in meinen Augen in keinster Weise rechtsstaatlich:
    • Ich als Bürger weiß nicht und kann nicht überprüfen was gesperrt wird. Mir könnten Informationen unter dem Vorwand von Kinderpornographie vorenthalten werden.
    • Die Sperrung beruht nicht auf einer richterlichen Entscheidung, sondern das BKA ist dafür zuständig.
    • Als Betreiber einer Webseite muss ich nicht zwingend über die Sperrung informiert werden.
  • Die Sperrung (beruhend auf DNS-Sperren) können mit recht geringem Wissen umgangen werden. Die eigentlichen “Konsumenten” von Kinderpornos werde also kaum davon abgehalten.
  • Provider mit weniger als 10.000 Kunden müssen die Sperren nicht durchführen. Also kann man die Sperre auch umgehen, indem man einfach den Provider wechselt.
  • Die Einrichtung einer solchen Infrastruktur zu Sperrung lässt schnell das Verlangen wach werden noch andere Sachen zu sperren. Ähnlich gesehen bei den Mautbrücken. Die sollten anfangs auch nur zur Mautüberwachung eingesetzt werden. Aber als sie erstmal standen, war das verge
  • Bereits jetzt gibt es Forderungen nach weiteren Sperrungen. Wer weiß welche Seiten wir uns in Zukunft überhaupt noch ohne Stopp-Schild ansehen dürfen?

Um es noch mal ganz klar zu sagen: Keiner befürwortet Kinderpornographie! Es ist keine Frage, dass es sich dabei um etwas zutiefst Abscheuliches handelt, dass insbesondere für die Opfer sehr, sehr schlimm ist. Aber mit diesem neuen Gesetz wird keinem geholfen. Es bedroht einerseits unsere Bürgerrechte und demokratischen Freiheiten, ist aber andererseits nicht in der Lage das zu bringen, wozu es dienen soll.

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